#MatriFuture

Deklaration

#MATRIFUTURE

Die internationale Bewegung für eine ausgeglichene Gesellschaft, die auf den mütterlichen Werten beruht!

Seit Jahrtausenden zeigen uns indigene matriarchale Friedensgesellschaften auf der ganzen Welt, wie eine egalitäre, fürsorgende Gesellschaft möglich ist. Sie wenden praktische Lebensformen an, die für alle funktionieren und sie sind keine Utopie!

Indem sie die mütterlichen Werte in den Mittelpunkt stellen und auf die schenkende Mutter Erde vertrauen, wird Tag für Tag eine mütterzentrierte Gesellschaftsordnung wieder erschaffen.

Als Schwestern und Brüder, Mütter und Väter, Forscherinnen und Forscher, Feministinnen und Feministen, Pflegerinnen und Pfleger und Menschen weltweit – können wir von diesen Gesellschaften lernen, wie wir selbst in unserer eigenen gesellschaftlichen Struktur diese mütterlichen Werte wieder ins Zentrum stellen können, denn wir möchten:

Eine friedliche Welt im Gleichgewicht!

Lasst uns gemeinsam diese Zukunft #MATRIFUTURE erschaffen!

Das kapitalistische Patriarchat vertritt die Auffassung, dass die Welt auf jeder Ebene durch eine künstliche, von Menschen geschaffene Gegenwelt verändert, kontrolliert, ergänzt und sogar ersetzt werden muss. Dadurch sehen wir uns heute mit einer Reihe lebensbedrohlicher Krisen konfrontiert, welche die Menschen in einen Zustand der Spaltung, Zerrissenheit und Einsamkeit stürzen und zu immer verarmteren Gemeinschaften führen. Diese fundamentale Krise der grundlegenden Lebensbedingungen, die wir allgegenwärtig erleben, bedroht das Leben selbst und sogar den einzigen Planeten, auf dem wir leben können, unsere geliebte Mutter Erde.

Angesichts dieser vielfältigen globalen Krisen sind neue und kreative Ansätze für das Überleben der Menschheit und unseres gesamten Planeten unerlässlich.

Gemeinsam können wir von einer PATRI-zentrierten, auf Kontrolle und Spaltung basierenden Gesellschaftsordnung zu einer MATRI-zentrierten, auf dem zyklischen Lebensfluss basierenden und integrierenden Gesellschaft übergehen.

Wir können unsere Gesellschaft verändern

von der Patri-Krise zur Matri-Ökologie und einer schenkenden Gesellschaft

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In einer #MATRIFUTURE-Zukunft, ist größer nicht unbedingt besser.

Vorrang haben die kleineren, regionalen Einheiten der Gesellschaft, die dafür verantwortlich sind, dass ein persönlicher und transparenter gegenseitiger Umgang entsteht.

Dies bedeutet, dass Strukturen entwickelt werden müssen, die verschiedene Arten von Verbindungen zwischen benachbarten Gemeinschaften und Netzwerken von Frauen und Männern fördern, die sich an den Bedürfnissen von Müttern und Kindern orientieren.

In einer #MATRIFUTURE, stellen das Schenken und der lebensschaffende Gabenfluss die zentralen wirtschaftlichen Prinzipien in regionalen Netzwerken dar.

Die Würde jeder Generation wird geachtet. Wir überwinden die künstlichen Spaltungen zwischen Frauen und Männern, zwischen Alten und Jungen, zwischen sexuellen Vorlieben, unterschiedlichen Fähigkeiten und zwischen Körper, Geist und Seele, indem wir Netzwerke aufbauen, die auf dem kontinuierlichen und bedarfsgerechten Teilen der Ressourcen basieren.

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Die #MATRIFUTURE-Zukunft, die wir leben, ist sich der gegenseitigen Verbindung zwischen Mensch und Natur bewusst und diese wird geachtet.

Die Welt selbst wird als ein lebender Organismus betrachtet und die Heiligkeit von Mutter Erde und all ihren Kindern wird respektiert.

Es liegt an uns allen, dies Realität werden zu lassen!

EINE INKLUSIVE – FÜRSORGENDE - EGALITÄRE - MATRIARCHALE GESELLSCHAFT

LASST UNS JETZT #MATRIFUTURE AUF DEN WEG BRINGEN!

Alle, die unsere Vision teilen, sind herzlich dazu eingeladen, diese gemeinsame Erklärung zu unterzeichnen und sie über ihre Netzwerke zu verbreiten.

Sie können die Deklaration hier unterzeichnen:

Bitte lesen Sie die Erklärung vor der Unterzeichnung: Durch das Absenden dieses Formulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre übermittelten Informationen gespeichert und auf der Website angezeigt werden. Die öffentlich angezeigten persönlichen Informationen sind Name, Stadt und Land und ihr Beitrag im Kommentarfeld Matrifuture. Alle anderen übermittelten personenbezogenen Daten sind geschützt und werden nicht weitergegeben. Sie stimmen zu, Informationen von Matriforum an Ihre Email-Adresse zu erhalten. Entfernungsanfragen werden innerhalb von 30 Tagen abgeschlossen.

Visionen für #MATRIFUTURE

Sie können hier die Deklaration in verschiedenen Sprachen downloaden:

Download auf DEUTSCH

Download auf ENGLISCH

Download auf ITALIENISCH (Danke für die Übersetzung an Sandra Capri)

Autorinnen - in alphabetischer Reihenfolge

Max Dashu. Gründerin des Archivs für unterdrückte Geschichten zur Erforschung der Rolle von Frauen in der globalen Kulturgeschichte. Sie lehrt mit Bildern über matriarchale Kultur, Zeremonien, Medizinfrauen, Hexen, weibliche Rebellen und alle Arten von unbezwingbaren Frauen. www.suppressedhistories.net, www.maxdashu.net

Dr. Andrea Fleckinger, Ph.D. Gründerin des MatriForums, Soziologin, Sozialarbeiterin und Feministin. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der Geschlechterforschung, geschlechtsspezifischer Gewalt, Sozialer Arbeit, Mutterschaft, Mütterlichkeit und den Möglichkeiten sozialen Wandels. www.matriforum.com

Dr. Heide Göttner-Abendroth, Ph.D. Begründerin der modernen Matriarchatsforschung. Ihr Hauptwerk ist Matriarchale Gesellschaften. Erforschung indigener Kulturen auf der ganzen Welt, (Lang 2013, New York). 1986 gründete sie die "Internationale AKADEMIE HAGIA für Matriarchatsforschung" und ist seither deren Leiterin. www.goettner-abendroth.de, www.hagia.de.

Dr. Kaarina Kailo, Ph.D. Expertin für Ökofeminismus, Gabe, Indigenität, Bären- und Mutterverehrung, finno-ugrische Mythologie, Sauna und Schwitzhüttenheilung. Sie war in Finnland und Kanada im Bereich der Frauenforschung tätig. Sie ist eine Selfmade-Künstlerin und Gemeinderätin. www.kaarinakailo.info

Miki Kashtan, Ph.D. Praktische Visionärin und Gründungsmitglied der Gemeinschaft Nonviolent Global Liberation, die vollständig nach den Prinzipien der mütterlichen Gabe funktioniert. Sie bloggt auf Fearless Heart.

Dipl. Ing. Anna Pixner. Gründerin des MatriForums. Sie ist Diplomingenieurin und leidenschaftliche Pädagogin und Ausbilderin. Sie unterstützt Frauen und Mädchen auf ihrem Weg, sich selbst und ihre Wurzeln zu finden. www.matriforum.com

Dipl. Phil. Simone Plaza. Gründerin des MatriForums. Sie ist Diplomphilologin, Simultanübersetzerin und Feministin. Als professionelle Vermittlerin zwischen Sprachen und Kulturen ist sie sich des grundlegenden Werts der Kommunikation bewusst, um alternative Lösungen für wichtige soziale Probleme zu finden. www.matriforum.com

Dr. Erella Shadmi, Ph.D. Israelische Sozialfeministin und Soziologin, die in verschiedenen Bereichen aktiv ist: Aktivitäten für den Frieden und den sozialen Wandel, die Untersuchung der israelischen Gesellschaft und Polizei, Frauen und Feminismus sowie Forschung und postpatriarchaler Aktivismus, Gabe und matriarchale Gesellschaften. www.erellashadmi.com

Dr. MMag. Simone Wörer, Ph.D. ist eine unabhängige feministische Forscherin. Sie ist Mitglied der Planetaren Bewegung für Mutter Erde und des Forschungsinstituts für Patriarchatskritik und alternative Zivilisationen (FIPAZ). Ihre Forschungsinteressen umfassen: Theorien der Gabe, die Kritische Theorie des Patriarchats, Ökofeminismus. www.fipaz.at, www.pbme-online.org

Wie alles begann

Am 11. und 12. September 2021 trafen wir uns auf der Tagung Höher, Schneller, Weiter - Warum Wachstum um jeden Preis eine Alternative braucht und auf dem Politischen Festtag zum 80. Geburtstag von Heide Göttner-Abendroth, der in Berlin vom MatriForum und der Internationalen Akademie Hagia veranstaltet wurde. Diese internationale Veranstaltung brachte Forscherinnen aus vier Kontinenten und verschiedenen Disziplinen unter einer gemeinsamen Vision zusammen: eine andere, egalitäre Gesellschaftsordnung anzustreben, die sich am matriarchalen Paradigma orientiert.

Die dort gemachten Erfahrungen und die gewonnenen Anregungen haben uns dazu gebracht, unserer Vision eine konkrete Form zu geben. Die Initiative ging von Kaarina Kailo aus und wurde sofort von Simone Wörer, Heide Göttner-Abendroth, Andrea Fleckinger und Anna Pixner unterstützt. Dieser zündende Funke wurde von Erella Shadmi und Simone Plaza mit Freude aufgegriffen und hatte die Kraft, internationale Forscherinnen wie Max Dashu und Miki Kashtan, die selbst nicht an der Tagung teilnehmen konnten, für sich zu gewinnen.

Wie es weiter geht

Die gemeinsame Erklärung ist aus der Tagung entstanden und stellt einen Ausgangspunkt dar.

Sie fasst unsere vielfältigen Vorstellungen von einer matriarchalen Zukunft mit mütterlichen Werten im Zentrum in einem kurzen, prägnanten Text zusammen, mit dem Ziel, Dich und dein Lieben zu inspirieren, sich unserer Vision anzuschließen und aktiv an der Gestaltung einer matriarchalen Zukunft #MATRIFUTURE mitzuwirken.

Alle die eine matriarchale Zukunft #MATRIFUTURE unterstützen

Dr Alessandra Piccoli
Altopaino della Vigolana , Italia

Dr. Andrea Fleckinger
Pfitsch - Südtirol , Italy

Angela Di Ianni
Trento, Altopiano della vigolana

Annemiek Made
Rijsbergen, Nederland

Annette Aerts
Amsterdam, Nederland

Dr. April Heaslip
Santa Barbara, United States

Christiana Aro-Harle
Ruotsinpyhtää, Finland

ms Dido Dunlop
lower hutt, new zealand

Dr. Erella Shadmi
Haifa, ישראל

Floriana Rubino
Berlin, Germany

Giusi DI CRESCENZO
Francavilla a are , Italia

Culture producer and culture researcher Helena Karhu
Joensuu, Finland

Henny van Malkenhorst
Honselersdijk, Netherlands

Sig.ra Irene Antonioli
Stienta, Italia

mrs Leena Rapola
Helsinki, Suomi

Letecia Layson
Austin, United States

Dr. Mary Condren
Tallaght, Ireland

Dr. Stephen Beall
Milwaukee, USA

Anna Pixner
Rohr im Kremstal, Österreich

Christina Schlatter
St.Gallen, Schweiz

Daniela Gruber
Meran, Italien

Dr. Gabriele Tscherenkov
Halle, Deutschland

Harald Pixner
Rohr im Kremstal, Österreich

Dr. Heide Goettner-Abendroth
Winzer, Deutschland

Iris Baumann
Wiesbaden, Deutschland

Margit Kalchmair
Ungenach, Österreich

Martina Engel-Fürstberger
Potsdam, Deutschland

Frau Regina Jassens-Schlatter
Hannover , Deutschland

Regina Hundchock
Recklinghausen , D-NRW

Simone Plaza Finis
Berlin, Deutschland

Frau Veronika Trenkwalder
Vipiteno, Italien

Wolfgang Kalchmair
Ungenach, Österreich